Nebelsuppe
“Right now we have Nebel dick wie Suppe,” mit diesen Worten begrüßt mich Tom um 1 Uhr nachts zur Wache. Die Sicht ist gleich Null, die See spiegelglatt und wir versuchen eine markierte Schifffahrtslinie zu orten, um sicher an den vielen Untiefen vorbeizufahren, die uns in den nächsten Stunden erwarten.
Wir haben das Gefühl nicht allein zu sein. Und dann tauchen sie auf, riesig und lautlos aus den Nebelschwaden. Frachtschiffe, Tanker und Fischerboote. Alle wollen mit uns in die sichere Fahrrinne. Mit Hilfe unseres Radarsystems fahren wir von einer Leuchtboje zur nächsten – sie zeigen uns den Weg. Um 4 Uhr ist meine Wache vorbei und der Nebel hat sich verzogen.

Geisterfahrt durch dichte Nebelschwaden: Arne und Tobias lassen den Radarbildschirm nicht aus den Augen
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